Als ich den neuen mittlerweile schon einige Wochen alten Schnitt Lilia von Lillesol und Pelle sah, wusste ich sofort, so eine Tasche nähe ich mir auch. Und damit hat das Taschennähen auch bei mir endlich Einzug gehalten. Ich hoffe, es entwickelt sich nicht zur Sucht. Denn eigentlich bin ich kein „ich brauche hundert Taschen Typ“.
Für Taschen braucht man wirklich anderes Material, als für Kleidung. Das musste ich bei der Durchsicht meiner Materialien feststellen. Von daher dauerte alles etwas. D-Ring, Schabrackeneinlage und eine größere Menge Leder. Alles andere fand sich dann irgendwie zusammen.
Ich habe die äußere Tasche übrigens komplett mit Schabrackeneinlage verstärkt, die innere zusätzlich noch mit dünnem Volumenvlies versehen. Die Trägerschlaufen und auch die Taschenträger sind aus gedoppeltem Leder, an den Kanten ganz langsam und sauber zusammengenäht. Damit die Schnittkanten nicht so unschön hervorstechen, habe ich sie mit passender Textilfarbe bemalt, die ich, wie durch eine glückliche Fügung, genau im passend Farbton vom diesjährigen Faschingskostüm übrig hatte.

Ja, und ihr seht richtig, die Wendeöffnung ist noch nicht zugenäht. Ich war mir die ganze Zeit noch nicht schlüssig, ob ich das Velours drauf mache, oder eine Stickerei. Am Ende habe ich mich dann für das Velours entschieden, da es farblich einfach perfekt gepasst hat. Auch mit der Gefahr, dass meine neue Tasche jetzt etwas mehr nach Strandtasche ausschaut.
Was die anderen Mädels heute so tragen, seht ihr diese Woche wieder bei Cat-und-Kascha.
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Euch allen einen wunderschönen Tag,
Frau NahTig
Schnittmuster: Lillesol und Pelle, Shoppingtasche Lilia
Außentasche: Jeans und Leder
Innentasche: Hilcostoffe aus meiner Restekeiste
Velours: noch ein ganz altes von Farbenmix







